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Demenzformen

 Kapitel 1: Demenz - was bedeutet das eigentlich?
- Demenzformen
- Verlauf
- Häufige Fragen
- Erste Anzeichen
- Soll ich zum Arzt gehen?

Kapitel 2: Leben mit Demenz
Kapitel 3: Hilfe und Unterstützung
Kapitel 4: Finanzielles
Kapitel 5: Rechtliches

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Es gibt verschiedene Erkrankungen, die Demenzsymptome hervorrufen. Überwiegend sind es Erkrankungsprozesse im Gehirn selbst.

Die häufigste Demenzform ist die sogenannte Alzheimer-Krankheit, gefolgt von der vaskulären Demenz. Diese beiden Demenzformen, die auch in Kombination auftreten können, machen etwa 95% der Demenzerkrankungen aus.

Demenzsymptome können auch durch Hirntumore ausgelöst werden, oder durch andere fortschreitende Gehirnerkrankungen. So kann eine Demenz beispielsweise im Endstadium einer Parkinsonerkrankung auftreten. Eine weitere Ursache demenzieller Symptome ist langjähriger schwerer Alkoholmissbrauch.

Daneben können Demenzsymptome auch durch krankhafte Prozesse und Störungen außerhalb des Gehirns verursacht werden, beispielsweise durch Fehlfunktion der Schilddrüse oder bestimmte Mangelerscheinungen. Diese sogenannten „sekundären Demenzformen“ können teilweise wieder verschwinden, wenn die zugrundeliegende Störung behandelt wurde.

Die Vielfalt möglicher Ursachen einer Demenz macht sehr deutlich, wie wichtig es ist, eine sorgfältige Diagnostik durchzuführen!

So treten Demenzsymptome manchmal auch als Begleiterscheinungen einer Depression auf. Wird dies nicht erkannt, so unterbleiben wichtige Schritte zur Behandlung dieser Erkrankung, und die Lebensqualität des Patienten ist dauerhaft beeinträchtigt.

Die Alzheimerdemenz

Die Alzheimerdemenz ist nach dem bayrischen Nervenarzt Alois Alzheimer benannt, der sie Anfang des 20 Jahrhunderts erstmals als eigenständige Erkrankung beschrieben hat.

Bei dieser Krankheit kommt es im Gehirn zu Ablagerungen von schädlichen Abbaustoffen, sogenannten „Plaques“ und „Neurofibrillen“. In der Folge sterben Nervenzellen ab, und auch die Kontakte zwischen Nervenzellen werden mehr und mehr zerstört. Außerdem ist ein wichtiger Botenstoff zur Informationsübertragung zwischen Nervenzellen, das Acetylcholin, reduziert.

Man weiß bis heute noch nicht, wodurch die Alzheimerkrankheit ausgelöst wird. Sie beginnt schon viele Jahre, bevor sich die ersten Symptome bemerkbar machen. Anfangs sind nur einzelne Hirnregionen betroffen, später die gesamte Hirnrinde.

Die Alzheimerforschung sucht seit vielen Jahren nach Möglichkeiten, die Erkrankung zu verhindern oder zu behandeln. Die bisherigen Ergebnisse machen Hoffnung darauf, dass dies eines Tages gelingen kann. Wie lange es bis dahin noch dauert, ist allerdings offen.

Die gefäßbedingten (vaskulären) Demenzen

Die zweithäufigste Gruppe der Demenzerkrankungen sind die vaskulären Demenzen. Bei diesen Demenzen entstehen die Hirnschäden durch kleinere oder größere Schlaganfälle: Eine oder mehrere Hirnregionen sind nicht ausreichend durchblutet, in der Folge sterben Nervenzellen ab.

Menschen mit einer vaskulären Demenz haben zusätzlich zu den oben beschriebenen Demenzsymptomen häufig noch körperliche Beeinträchtigungen, beispielsweise Taubheitsgefühle und Lähmungserscheinungen.

Im Gegensatz zur Alzheimerdemenz setzt eine vaskuläre Demenz oft plötzlich ein. Sie wird durch Risikofaktoren wie Rauchen, Stress, Übergewicht und übermäßigen Alkoholgenuss begünstigt (siehe auch Kapitel: „Wie kann ich mich vor einer Demenz schützen“).

Weitere Demenzerkrankungen

Die übrigen Demenzformen sind selten und machen nur 5% der Demenzen aus. Sie können in relativ frühem Alter auftreten (bei Personen, die jünger sind als 60 Jahre). Und es können untypische Symptome auftreten, bei denen man nicht sofort an eine Demenzerkrankung als Ursache denkt.

Beispiel: Frontotemporale Demenz. Personen, die an dieser Demenzform leiden, haben am Anfang häufig keine oder nur geringfügige Gedächtnisprobleme. Auffallend sind dagegen Veränderungen ihrer Persönlichkeit und ihres Verhaltens, wie plötzliche Gleichgültigkeit oder fehlendes Einfühlungsvermögen (man hat den Eindruck, der Betroffene wird gefühlskalt oder unsensibel anderen gegenüber). Sprachstörungen können aber auch bereits zu Beginn auftreten.

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- Häufige Fragen
- Erste Anzeichen
- Soll ich zum Arzt gehen?

Kapitel 2: Leben mit Demenz
Kapitel 3: Hilfe und Unterstützung
Kapitel 4: Finanzielles
Kapitel 5: Rechtliches

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Es gibt verschiedene Erkrankungen, die Demenzsymptome hervorrufen. Überwiegend sind es Erkrankungsprozesse im Gehirn selbst.

Die häufigste Demenzform ist die sogenannte Alzheimer-Krankheit, gefolgt von der vaskulären Demenz. Diese beiden Demenzformen, die auch in Kombination auftreten können, machen etwa 95% der Demenzerkrankungen aus.

Demenzsymptome können auch durch Hirntumore ausgelöst werden, oder durch andere fortschreitende Gehirnerkrankungen. So kann eine Demenz beispielsweise im Endstadium einer Parkinsonerkrankung auftreten. Eine weitere Ursache demenzieller Symptome ist langjähriger schwerer Alkoholmissbrauch.

Daneben können Demenzsymptome auch durch krankhafte Prozesse und Störungen außerhalb des Gehirns verursacht werden, beispielsweise durch Fehlfunktion der Schilddrüse oder bestimmte Mangelerscheinungen. Diese sogenannten „sekundären Demenzformen“ können teilweise wieder verschwinden, wenn die zugrundeliegende Störung behandelt wurde.

Die Vielfalt möglicher Ursachen einer Demenz macht sehr deutlich, wie wichtig es ist, eine sorgfältige Diagnostik durchzuführen!

So treten Demenzsymptome manchmal auch als Begleiterscheinungen einer Depression auf. Wird dies nicht erkannt, so unterbleiben wichtige Schritte zur Behandlung dieser Erkrankung, und die Lebensqualität des Patienten ist dauerhaft beeinträchtigt.

Die Alzheimerdemenz

Die Alzheimerdemenz ist nach dem bayrischen Nervenarzt Alois Alzheimer benannt, der sie Anfang des 20 Jahrhunderts erstmals als eigenständige Erkrankung beschrieben hat.

Bei dieser Krankheit kommt es im Gehirn zu Ablagerungen von schädlichen Abbaustoffen, sogenannten „Plaques“ und „Neurofibrillen“. In der Folge sterben Nervenzellen ab, und auch die Kontakte zwischen Nervenzellen werden mehr und mehr zerstört. Außerdem ist ein wichtiger Botenstoff zur Informationsübertragung zwischen Nervenzellen, das Acetylcholin, reduziert.

Man weiß bis heute noch nicht, wodurch die Alzheimerkrankheit ausgelöst wird. Sie beginnt schon viele Jahre, bevor sich die ersten Symptome bemerkbar machen. Anfangs sind nur einzelne Hirnregionen betroffen, später die gesamte Hirnrinde.

Die Alzheimerforschung sucht seit vielen Jahren nach Möglichkeiten, die Erkrankung zu verhindern oder zu behandeln. Die bisherigen Ergebnisse machen Hoffnung darauf, dass dies eines Tages gelingen kann. Wie lange es bis dahin noch dauert, ist allerdings offen.

Die gefäßbedingten (vaskulären) Demenzen

Die zweithäufigste Gruppe der Demenzerkrankungen sind die vaskulären Demenzen. Bei diesen Demenzen entstehen die Hirnschäden durch kleinere oder größere Schlaganfälle: Eine oder mehrere Hirnregionen sind nicht ausreichend durchblutet, in der Folge sterben Nervenzellen ab.

Menschen mit einer vaskulären Demenz haben zusätzlich zu den oben beschriebenen Demenzsymptomen häufig noch körperliche Beeinträchtigungen, beispielsweise Taubheitsgefühle und Lähmungserscheinungen.

Im Gegensatz zur Alzheimerdemenz setzt eine vaskuläre Demenz oft plötzlich ein. Sie wird durch Risikofaktoren wie Rauchen, Stress, Übergewicht und übermäßigen Alkoholgenuss begünstigt (siehe auch Kapitel: „Wie kann ich mich vor einer Demenz schützen“).

Weitere Demenzerkrankungen

Die übrigen Demenzformen sind selten und machen nur 5% der Demenzen aus. Sie können in relativ frühem Alter auftreten (bei Personen, die jünger sind als 60 Jahre). Und es können untypische Symptome auftreten, bei denen man nicht sofort an eine Demenzerkrankung als Ursache denkt.

Beispiel: Frontotemporale Demenz. Personen, die an dieser Demenzform leiden, haben am Anfang häufig keine oder nur geringfügige Gedächtnisprobleme. Auffallend sind dagegen Veränderungen ihrer Persönlichkeit und ihres Verhaltens, wie plötzliche Gleichgültigkeit oder fehlendes Einfühlungsvermögen (man hat den Eindruck, der Betroffene wird gefühlskalt oder unsensibel anderen gegenüber). Sprachstörungen können aber auch bereits zu Beginn auftreten.

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