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Erste Anzeichen einer Demenz

 Kapitel 1: Demenz - was bedeutet das eigentlich?
- Demenzformen
- Verlauf
- Häufige Fragen
- Erste Anzeichen
- Soll ich zum Arzt gehen?

Kapitel 2: Leben mit Demenz
Kapitel 3: Hilfe und Unterstützung
Kapitel 4: Finanzielles
Kapitel 5: Rechtliches

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Eine typische Situation, wie alle sie schon einmal erlebt haben: Ich stehe im Keller und weiß nicht mehr, was ich hier eigentlich wollte. Bis zu einem gewissen Alter ist die Erklärung schnell gefunden: Ich bin eben im Stress, muss an zu viele Dinge gleichzeitig denken oder war abgelenkt.

Doch je älter ich werde, desto häufiger mag sich mir in solchen Situationen die Frage stellen: Ist das noch „normal“, oder muss ich mir Sorgen machen?

Welche Gedächtnisveränderungen sind im höheren Alter normal?

Das Gedächtnis ist ein komplexes Gebilde, das vieles ganz selbstverständlich leistet: Man kann sich Termine merken, sich an Erlebnisse von früher erinnern, sich Sachwissen einprägen oder neue Fähigkeiten erlernen.

Nicht in allen Bereichen schneiden ältere Menschen zwangsläufig schlechter ab als Jüngere. Aber: Ältere Menschen haben im Vergleich zu Jüngeren mehr Mühe, sich neue Informationen zuverlässig einzuprägen, und kürzlich eingeprägte Informationen aus dem Langzeitgedächtnis abzurufen.

Auch das Gedächtnis für Kontextdetails lässt nach: Deshalb ist es noch kein zwingendes Anzeichen einer Demenz, wenn ein älterer Mensch dieselbe Geschichte derselben Gruppe von Personen ein zweites Mal erzählt.

Wie gut Gedächtnisleistungen im Alter sind, hängt sehr vom Training ab. Menschen, die ihr Gedächtnis im Alter fordern, bei denen verbessern sich die Leistungen. Dennoch gilt: es kann zu vermehrten Schwierigkeiten kommen. Ob diese allerdings schon Krankheitswert haben, bedarf einer genaueren Prüfung.

10 Warnzeichen einer möglichen Demenz  

•    Gedächtnisprobleme häufen sich. Das Gedächtnis erscheint deutlich schlechter, im Vergleich zu einigen Monaten zuvor. 

•    Gedächtnisprobleme werden massiver. Beispiel: Ein Mensch, der viel zu tun hat, vergisst schon mal den Topf auf dem Herd. Ein Mensch mit Demenz vergisst darüber hinaus, dass er die Absicht hatte zu kochen.

•    Arbeitsabläufe, die früher nebenher erledigt wurden, erfordern auf einmal volle Konzentration. Beispiel: Bei einer vollkommen vertrauten Tätigkeit muss ich mich plötzlich immer wieder fragen: wie ging das eigentlich?

•    Sprachprobleme: Immer mehr fehlen spontan die richtigen Worte. Die Sprache stockt, oder jemand verwendet mehr und mehr Füllwörter (Beispiel: „Dings“). Ein Mensch hat mehr Schwierigkeiten als früher, einem Gespräch zu folgen.

•    Orientierungsprobleme. Auch wenn jemand sind im vertrauten Umfeld noch sicher bewegt, treten in unvertrauten Umgebungen Unsicherheiten auf, die vorher nicht existierten: Wo muss ich hin? Wie war der Rückweg?

•    Probleme, Situationen richtig zu beurteilen. Beispiel: Wenn ein gesunder Mensch aus „Schusseligkeit“ einmal in Hausschuhen aus dem Haus geht, wird er nach kurzer Zeit seinen Irrtum bemerken, ein Mensch mit Demenz unter Umständen nicht.

•    Probleme mit dem abstrakten Denken. Beispiele: Das Lösen von Rechenaufgaben oder die Verwaltung der eigenen Finanzen gelingt nicht mehr.

•    Liegenlassen von Gegenständen. Ab und zu verlegt jeder einmal die Brille oder den Schlüssel. Aber dies häuft sich bei Demenz. Die Dinge finden sich an ungewohnten Orten wieder. Oder jemand sucht vergeblich das Portemonnaie, weil er vergessen hat, dass er das Portemonnaie, das ihm seit Jahren vertraut war, vor 4 Monaten ausgetauscht hat. Das neue Portemonnaie, das offen auf dem Küchentisch liegt, entgeht dabei seiner Wahrnehmung.

•    Reaktionen, die man an diesem Menschen so nicht kannte: plötzliche Gereiztheit, Eifersucht, Ängstlichkeit oder Misstrauen (Dies kann sich beispielsweise darin äußern, dass andere beschuldigt werden, Dinge gestohlen zu haben, die in Wahrheit verlegt wurden).

•    Verlust der Eigeninitiative: Dinge, die ein Mensch über viele Jahre gerne gemacht hat, werden vernachlässigt. Oder jemand hat immer wenig Lust, überhaupt aus dem Haus zu gehen und etwas zu unternehmen.

Fallen solche Dinge auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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 Kapitel 1: Demenz - was bedeutet das eigentlich?
- Demenzformen
- Verlauf
- Häufige Fragen
- Erste Anzeichen
- Soll ich zum Arzt gehen?

Kapitel 2: Leben mit Demenz
Kapitel 3: Hilfe und Unterstützung
Kapitel 4: Finanzielles
Kapitel 5: Rechtliches

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Eine typische Situation, wie alle sie schon einmal erlebt haben: Ich stehe im Keller und weiß nicht mehr, was ich hier eigentlich wollte. Bis zu einem gewissen Alter ist die Erklärung schnell gefunden: Ich bin eben im Stress, muss an zu viele Dinge gleichzeitig denken oder war abgelenkt.

Doch je älter ich werde, desto häufiger mag sich mir in solchen Situationen die Frage stellen: Ist das noch „normal“, oder muss ich mir Sorgen machen?

Welche Gedächtnisveränderungen sind im höheren Alter normal?

Das Gedächtnis ist ein komplexes Gebilde, das vieles ganz selbstverständlich leistet: Man kann sich Termine merken, sich an Erlebnisse von früher erinnern, sich Sachwissen einprägen oder neue Fähigkeiten erlernen.

Nicht in allen Bereichen schneiden ältere Menschen zwangsläufig schlechter ab als Jüngere. Aber: Ältere Menschen haben im Vergleich zu Jüngeren mehr Mühe, sich neue Informationen zuverlässig einzuprägen, und kürzlich eingeprägte Informationen aus dem Langzeitgedächtnis abzurufen.

Auch das Gedächtnis für Kontextdetails lässt nach: Deshalb ist es noch kein zwingendes Anzeichen einer Demenz, wenn ein älterer Mensch dieselbe Geschichte derselben Gruppe von Personen ein zweites Mal erzählt.

Wie gut Gedächtnisleistungen im Alter sind, hängt sehr vom Training ab. Menschen, die ihr Gedächtnis im Alter fordern, bei denen verbessern sich die Leistungen. Dennoch gilt: es kann zu vermehrten Schwierigkeiten kommen. Ob diese allerdings schon Krankheitswert haben, bedarf einer genaueren Prüfung.

10 Warnzeichen einer möglichen Demenz  

•    Gedächtnisprobleme häufen sich. Das Gedächtnis erscheint deutlich schlechter, im Vergleich zu einigen Monaten zuvor. 

•    Gedächtnisprobleme werden massiver. Beispiel: Ein Mensch, der viel zu tun hat, vergisst schon mal den Topf auf dem Herd. Ein Mensch mit Demenz vergisst darüber hinaus, dass er die Absicht hatte zu kochen.

•    Arbeitsabläufe, die früher nebenher erledigt wurden, erfordern auf einmal volle Konzentration. Beispiel: Bei einer vollkommen vertrauten Tätigkeit muss ich mich plötzlich immer wieder fragen: wie ging das eigentlich?

•    Sprachprobleme: Immer mehr fehlen spontan die richtigen Worte. Die Sprache stockt, oder jemand verwendet mehr und mehr Füllwörter (Beispiel: „Dings“). Ein Mensch hat mehr Schwierigkeiten als früher, einem Gespräch zu folgen.

•    Orientierungsprobleme. Auch wenn jemand sind im vertrauten Umfeld noch sicher bewegt, treten in unvertrauten Umgebungen Unsicherheiten auf, die vorher nicht existierten: Wo muss ich hin? Wie war der Rückweg?

•    Probleme, Situationen richtig zu beurteilen. Beispiel: Wenn ein gesunder Mensch aus „Schusseligkeit“ einmal in Hausschuhen aus dem Haus geht, wird er nach kurzer Zeit seinen Irrtum bemerken, ein Mensch mit Demenz unter Umständen nicht.

•    Probleme mit dem abstrakten Denken. Beispiele: Das Lösen von Rechenaufgaben oder die Verwaltung der eigenen Finanzen gelingt nicht mehr.

•    Liegenlassen von Gegenständen. Ab und zu verlegt jeder einmal die Brille oder den Schlüssel. Aber dies häuft sich bei Demenz. Die Dinge finden sich an ungewohnten Orten wieder. Oder jemand sucht vergeblich das Portemonnaie, weil er vergessen hat, dass er das Portemonnaie, das ihm seit Jahren vertraut war, vor 4 Monaten ausgetauscht hat. Das neue Portemonnaie, das offen auf dem Küchentisch liegt, entgeht dabei seiner Wahrnehmung.

•    Reaktionen, die man an diesem Menschen so nicht kannte: plötzliche Gereiztheit, Eifersucht, Ängstlichkeit oder Misstrauen (Dies kann sich beispielsweise darin äußern, dass andere beschuldigt werden, Dinge gestohlen zu haben, die in Wahrheit verlegt wurden).

•    Verlust der Eigeninitiative: Dinge, die ein Mensch über viele Jahre gerne gemacht hat, werden vernachlässigt. Oder jemand hat immer wenig Lust, überhaupt aus dem Haus zu gehen und etwas zu unternehmen.

Fallen solche Dinge auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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