Angehörigengruppen

Kapitel 1: Demenz - was bedeutet das eigentlich?
Kapitel 2: Leben mit Demenz

Kapitel 3: Hilfe und Unterstützung
- Beratungsangebote
- Diagnose und Therapie
- Hilfe bei Pflege und Betreuung
- Technische Hilfen
- Freizeitangebote
- Stationäre Pflege
- Wohngemeinschaften
- Im Krankenhaus
- Rehabilitation
- Angehörigengruppen
- Beratung im Internet

Kapitel 4: Finanzielles
Kapitel 5: Rechtliches

Die Pflege und Begleitung eines Menschen mit Demenz ist eine Aufgabe, die Angehörige immer wieder an ihre Grenzen bringt. Denn auch mit noch so guter Unterstützung von außen lassen sich bestimmte Erfahrungen nicht vermeiden.

Typische Erfahrungen und Empfindungen Angehöriger sind:

•    das Gefühl, mit den Nerven am Ende zu sein, weil Ihnen Ihr Angehöriger immer wieder die gleichen Fragen stellt oder Sie das Gefühl haben, ihn oder sie keine Minute allein lassen zu können

•    die Trauer angesichts dessen, was Ihrem/Ihrer Angehörigen im Verlauf der Erkrankung verloren geht und wie die Erkrankung ihn oder sie vielleicht verändert

•    die inneren Konflikte, wenn Sie Entscheidungen zum Wohle Ihres/Ihrer Angehörigen mit Demenz treffen müssen, die diese/r nicht einsieht

•    die Betroffenheit in einer Situation, in denen Ihr/e Angehörige/r Sie nicht erkennt

Damit solche Erfahrungen sich nicht festsetzen und das ganze Leben dominieren, ist es wichtig, mit anderen darüber zu sprechen, am besten mit Menschen, die ähnliches erleben.  Gesprächsgruppen für Angehörige von Menschen mit Demenz bieten diese Möglichkeit zum Austausch. Darüber hinaus wird dort in der Regel auch Wissen über die Erkrankung und den Umgang mit Betroffenen vermittelt, Sie finden Antworten auf Ihre Fragen und erfahren, wie andere mit ähnlichen Situationen umgegangen sind.

   
   
 

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