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Demenz, Alzheimer - was kann ich tun?

Kapitel 1: Demenz - was bedeutet das eigentlich?

Kapitel 2: Leben mit Demenz
- Demenz, Alzheimer - Was kann ich tun?
- Für Angehörige: Menschen mit Demenz besser verstehen
- Empfehlungen für den Umgang mit Menschen mit Demenz
- Empfehlungen zum Alltag mit Demenz
- Dem Leben immer wieder eine Chance geben
- Leben mit Demenz: 10 Ratschläge für Angehörige

Kapitel 3: Hilfe und Unterstützung
Kapitel 4: Finanzielles
Kapitel 5: Rechtliches

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„So habe ich mir meinen letzten Lebensabschnitt nicht vorgestellt! Dass mit zunehmendem Alter manches nicht mehr so geht wie früher, war mir natürlich klar. Aber mit einer Demenz leben? Einer Erkrankung, die mein Erinnerungsvermögen angreift, meine Orientierung im Alltag erschwert, die fortschreiten wird und bei der ich damit rechnen muss, dass ich immer mehr Hilfe brauche – wie kann ich da noch ein gutes Leben haben?“

Solche oder ähnliche Fragen werden viele Menschen beschäftigen, wenn sie mit der Diagnose „Demenz“ oder „Alzheimerkrankheit“ konfrontiert sind. Und wenn Außenstehende dann gute Ratschläge geben wollen, liegt der Gedanke nahe: Was wisst ihr denn schon!

Zum Glück wächst die Zahl der Menschen, die öffentlich über ihr Leben mit der Erkrankung sprechen oder darüber geschrieben haben. Und viele dieser Zeugnisse sagen: Das gibt es sehr wohl - ein Leben nach der Diagnose! Und man weiß heute auch vieles, was hierfür wichtig ist.

Grundsätzlich gilt für Demenz wie für jede chronische Erkrankung: Sie können die Erkrankung nicht rückgängig machen. Aber Sie können etwas dafür tun, um sich den Alltag zu erleichtern und – vor allem! – um auch mit der Erkrankung Lebensqualität zu erfahren.

Was können Sie als Betroffener tun?

•    Klären Sie die Fragen, die Sie haben.
Nicht zu wissen, was auf einen zukommt, macht Angst. Medizinische Fragen sollten Sie mit einem niedergelassenen Facharzt oder einer Gedächtnisambulanz besprechen. Beim Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft werden Sie zu allen Fragen zum Leben mit der Erkrankung beraten. Und möglicherweise gibt es bei Ihnen vor Ort auch eine Demenzberatungsstelle,  bei der Sie persönliche Beratung und Hilfestellung bekommen.

•    Bleiben Sie aktiv.
Körperliche und geistige Aktivität kann das Fortschreiten der Demenz verlangsamen. Machen Sie sich bewusst, was Sie gerne tun, was Sie noch gut können, und tun Sie das weiterhin, wenn es möglich ist. Besonders körperliche Bewegung ist hilfreich: Spaziergänge, Wandern, oder die Teilnahme an einer Sportgruppe.

•    Reden Sie offen mit den Menschen, die Ihnen nahestehen.
Familie, Freunde, Bekannte, Menschen, mit denen Sie im Alltag zu tun haben: Wenn andere um Ihre Situation wissen, erleichtert das das Miteinander, und andere können Sie besser unterstützen.

•    Bleiben Sie in Kontakt mit anderen.
Die Sorge, Namen vergessen zu haben, Fehler zu machen oder sich auf andere Weise zu „blamieren“, kann dazu führen, sich aus allen gemeinschaftlichen Aktivitäten zurückzuziehen. Sie sollten sich das Zusammensein mit Anderen soweit als möglich bewahren. Manchmal braucht auch Ihr Umfeld eine Weile, bis es sich an die neue Situation gewöhnt hat. Lassen Sie sich nicht zu früh entmutigen!

•    Lassen Sie sich helfen!
Vielen Menschen fällt das am schwersten: sich selbst und anderen einzugestehen, dass man Unterstützung braucht. Aber diese Hilfen sind dazu da, das eigene Leben und das der Angehörigen zu erleichtern. Sie haben Anspruch auf Unterstützung. Und manchmal, wenn man die innere Hürde überwunden hat, macht man auch unerwartete positive Erfahrungen.
Ein Beispiel: Die Nachbarschaftshelferin, die Betroffene bei Spaziergängen begleitet, um sicher zurückzufinden, kann sich als ein guter Gesprächspartner erweisen. 

•    Überlegen Sie, wer für Sie entscheiden soll, falls Sie es einmal nicht mehr selbst tun können.
Mit Fortschreiten der Erkrankung werden Sie Verantwortung in die Hände eines anderen Menschen geben müssen. Soll dies ein Familienmitglied sein, ein Bekannter, oder lieber eine „neutrale“ Person? Halten Sie Ihre Entscheidung schriftlich fest. Dabei können Ihnen die örtlichen Pflegeberatungsstellen weiterhelfen. Wenn Sie eine Vertrauensperson bevollmächtigen wollen: Überlegen Sie, was diese Person über Sie wissen sollte, um in Ihrem Sinne Entscheidungen treffen zu können, und suchen Sie das Gespräch. 

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Demenz, Alzheimer - was kann ich tun?

Kapitel 1: Demenz - was bedeutet das eigentlich?

Kapitel 2: Leben mit Demenz
- Demenz, Alzheimer - Was kann ich tun?
- Für Angehörige: Menschen mit Demenz besser verstehen
- Empfehlungen für den Umgang mit Menschen mit Demenz
- Empfehlungen zum Alltag mit Demenz
- Dem Leben immer wieder eine Chance geben
- Leben mit Demenz: 10 Ratschläge für Angehörige

Kapitel 3: Hilfe und Unterstützung
Kapitel 4: Finanzielles
Kapitel 5: Rechtliches

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„So habe ich mir meinen letzten Lebensabschnitt nicht vorgestellt! Dass mit zunehmendem Alter manches nicht mehr so geht wie früher, war mir natürlich klar. Aber mit einer Demenz leben? Einer Erkrankung, die mein Erinnerungsvermögen angreift, meine Orientierung im Alltag erschwert, die fortschreiten wird und bei der ich damit rechnen muss, dass ich immer mehr Hilfe brauche – wie kann ich da noch ein gutes Leben haben?“

Solche oder ähnliche Fragen werden viele Menschen beschäftigen, wenn sie mit der Diagnose „Demenz“ oder „Alzheimerkrankheit“ konfrontiert sind. Und wenn Außenstehende dann gute Ratschläge geben wollen, liegt der Gedanke nahe: Was wisst ihr denn schon!

Zum Glück wächst die Zahl der Menschen, die öffentlich über ihr Leben mit der Erkrankung sprechen oder darüber geschrieben haben. Und viele dieser Zeugnisse sagen: Das gibt es sehr wohl - ein Leben nach der Diagnose! Und man weiß heute auch vieles, was hierfür wichtig ist.

Grundsätzlich gilt für Demenz wie für jede chronische Erkrankung: Sie können die Erkrankung nicht rückgängig machen. Aber Sie können etwas dafür tun, um sich den Alltag zu erleichtern und – vor allem! – um auch mit der Erkrankung Lebensqualität zu erfahren.

Was können Sie als Betroffener tun?

•    Klären Sie die Fragen, die Sie haben.
Nicht zu wissen, was auf einen zukommt, macht Angst. Medizinische Fragen sollten Sie mit einem niedergelassenen Facharzt oder einer Gedächtnisambulanz besprechen. Beim Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft werden Sie zu allen Fragen zum Leben mit der Erkrankung beraten. Und möglicherweise gibt es bei Ihnen vor Ort auch eine Demenzberatungsstelle,  bei der Sie persönliche Beratung und Hilfestellung bekommen.

•    Bleiben Sie aktiv.
Körperliche und geistige Aktivität kann das Fortschreiten der Demenz verlangsamen. Machen Sie sich bewusst, was Sie gerne tun, was Sie noch gut können, und tun Sie das weiterhin, wenn es möglich ist. Besonders körperliche Bewegung ist hilfreich: Spaziergänge, Wandern, oder die Teilnahme an einer Sportgruppe.

•    Reden Sie offen mit den Menschen, die Ihnen nahestehen.
Familie, Freunde, Bekannte, Menschen, mit denen Sie im Alltag zu tun haben: Wenn andere um Ihre Situation wissen, erleichtert das das Miteinander, und andere können Sie besser unterstützen.

•    Bleiben Sie in Kontakt mit anderen.
Die Sorge, Namen vergessen zu haben, Fehler zu machen oder sich auf andere Weise zu „blamieren“, kann dazu führen, sich aus allen gemeinschaftlichen Aktivitäten zurückzuziehen. Sie sollten sich das Zusammensein mit Anderen soweit als möglich bewahren. Manchmal braucht auch Ihr Umfeld eine Weile, bis es sich an die neue Situation gewöhnt hat. Lassen Sie sich nicht zu früh entmutigen!

•    Lassen Sie sich helfen!
Vielen Menschen fällt das am schwersten: sich selbst und anderen einzugestehen, dass man Unterstützung braucht. Aber diese Hilfen sind dazu da, das eigene Leben und das der Angehörigen zu erleichtern. Sie haben Anspruch auf Unterstützung. Und manchmal, wenn man die innere Hürde überwunden hat, macht man auch unerwartete positive Erfahrungen.
Ein Beispiel: Die Nachbarschaftshelferin, die Betroffene bei Spaziergängen begleitet, um sicher zurückzufinden, kann sich als ein guter Gesprächspartner erweisen. 

•    Überlegen Sie, wer für Sie entscheiden soll, falls Sie es einmal nicht mehr selbst tun können.
Mit Fortschreiten der Erkrankung werden Sie Verantwortung in die Hände eines anderen Menschen geben müssen. Soll dies ein Familienmitglied sein, ein Bekannter, oder lieber eine „neutrale“ Person? Halten Sie Ihre Entscheidung schriftlich fest. Dabei können Ihnen die örtlichen Pflegeberatungsstellen weiterhelfen. Wenn Sie eine Vertrauensperson bevollmächtigen wollen: Überlegen Sie, was diese Person über Sie wissen sollte, um in Ihrem Sinne Entscheidungen treffen zu können, und suchen Sie das Gespräch. 

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