phone Schnell und einfach bestellen
Telefon: 0721 37 19-520
Kauf auf Rechnung und kostenfreier Versand

Sprichwort-Geschichten

Lesen ist eine der schönsten Freizeitbeschäftigungen. In andere Welten einzutauchen, am Leben anderer teilzuhaben, mitzulachen, mitzubangen, Bücher und Geschichten bereichen das Leben. Auch im Alter. Und auch bei Demenz.

Die beliebtesten Geschichten für Senioren sind unsere Sprichwort-Geschichten.
Das sind kurze Geschichten für Senioren und Menschen mit Demenz, die in einem Sprichwort münden. Von jedem Sprichwort ist nur der erste Teil zu sehen. Der zweite Teil kann erraten werden.
Diese Geschichten mit Sprichwörtern für Senioren und Menschen mit Demenz machen unheimlich Spaß, weil der Zuhörer durch das Erraten der Sprichwörter in jede Geschichte einbezogen wird.
Jede Sprichwort-Geschichte ist zudem liebevoll illustriert. So macht das Vorlesen der Geschichten doppelt Freude.

Unsere beliebtesten Sprichwort-Geschichten für Senioren und Menschen mit Demenz:

Der Blumenstrauß.  <<Leseprobe als pdf herunterladen >>

 

Nach vielen Ehejahren liebten sich Hedwig und Franz noch immer. Die Liebe war nur nicht mehr ganz so knisternd. An die Stelle des Feuers der ersten Jahre war eine warme Glut getreten.

 

An manchen Tagen hatte Hedwig allerdings den Eindruck, als ob auch diese Glut erloschen sei. Dieser Samstag war ein solcher Tag. Während Hedwig kochte, saß Franz am Küchentisch und las Zeitung. Richtete Hedwig das Wort an ihn, erhielt sie allenfalls ein Grummeln als Antwort. Als Franz selbst beim Essen die Zeitung nicht weglegte, kochte sie innerlich. Dennoch, Streiten wollen Hedwig sich auch nicht. Vielmehr erzählte sie Franz, dass sie bei ihrer Base zum Hoffest eingeladen seien. Franz hörte gar nicht zu. Hedwig berichtete noch einmal vom Hoffest, diesmal etwas lauter. Franz hörte nur halb zu. Immerhin.

 

Doch statt "Base" verstand Franz "Vase und frage, was sie denn immer mit ihrer Vase habe. Da platzte Hedwig der Kragen. "Das schlägt dem Fass den Boden aus", rief sie. "Den ganzen Samstag liest du Zeitung. Selbst beim Essen legst du die Zeitung nichtg weg. Und hörst mir noch nicht einmal zu. Morgen kannst du im Wirtshaus essen!". Wütend stand sie auf und ging aus der Küche. Mit einem lauten Knall schlug sie die Küchentür zu.

 

Da reagierte Franz. Verwundert blickte er auf. Statt weiter zu essen, legte er die Zeitung beisammen und ging in den Garten. Dort pflückte er für Hedwig einen großen Strauß Blumen und hielt dann Ausschau nach seiner Frau. Er fand sie auf der Bank hinter dem Holzschuppen. Mit zerknirschter Miene gab er ihr die Blumen. Da konnte Hedwig nicht mehr sauer auf ihren Franz sein. "Lieben Dank", sagte sie. Trotzdem sollte Franz sich nicht zu sicher sein, sie breits besänftigt zu haben. Deshalb schob sie in scherzhaft drohendem Ton hinterher:

 

Eine Schalbe macht noch keinen Sommer:

<<Leseprobe als pdf herunterladen >>
Aus: Eigener Herd ist Goldes Wert, Die schönsten Sprichwort-Geschichten rund um Haus und Hof, Linus Paul, SingLiesel-Verlag, 12,95 €
Jetzt hier bestellen!

 

Der fleißige junge Zeitungsbote
<<Leseprobe als pdf herunterladen >>

 

Der Wecker klingelte. Rasch drückte Willi auf den Ausschaltknopf. Er war noch ganz verschlafen. Seine Geschwister durften im Bett bleiben, für den fleißigen Willi aber begann der Tag schon um halb fünf.
In der Stube zog er sich leise an. Dort roch es immer nach Kohl und Kohlen. Draußen vor der Tür lud er den Leiterwagen voll mit Zeitungen. Vierundachtzig davon hatte er zu verteilen, noch bevor die Schule anfing. Er kannte seine Strecke längst im Schlaf. Nur beim alten Niklas verweilte Willi. Da brannte nämlich immer schon Licht. Und als er die Zeitung durch den Schlitz schieben wollte, öffnete sich die Tür. Der alte Niklas lächelte ihn an und sagt: „Guten Morgen, Willi! Du bist also mein fleißiger Zeitungsbote! Willst du einen Schluck Tee? Tut gut bei der Kälte.“ Willi schaute zur Uhr am Rathaus, dann zur Tasse. Für eine Tasse Tee war genug Zeit: er nickte, nahm und trank. Wie gut das wärmte! „Hagebuttentee“, sagte der alte Niklas, „selbst gesammelt. Mit Honig drin.“ Willi bedankte sich und wollte weitergehen.

Da gab ihm der alte Niklas zwei Groschen und sagte: „Hier, die schenk ich dir! Es ist brav, dass du für deine Familie schon vor Tau und Tag arbeitest! Du wirst es weit bringen im Leben. Ein Frühauf steher schafft nicht nur mehr, er hat auch mehr vom Tag!“ „Ja“, sagt Willi, bedankte sich und lächelte.

Morgenstund...
... hat Gold im Mund.

<<Leseprobe als pdf herunterladen >>
Aus: Morgenstund ..., Die schönsten Sprichwort-Geschichten von früh bis spät, Rolf-Bernhard Essig, SingLiesel-Verlag, 12,95 €
Jetzt hier bestellen

Lesen ist eine der schönsten Freizeitbeschäftigungen. In andere Welten einzutauchen, am Leben anderer teilzuhaben, mitzulachen, mitzubangen, Bücher und Geschichten bereichen das Leben. Auch im... mehr erfahren »
Fenster schließen
Sprichwort-Geschichten

Lesen ist eine der schönsten Freizeitbeschäftigungen. In andere Welten einzutauchen, am Leben anderer teilzuhaben, mitzulachen, mitzubangen, Bücher und Geschichten bereichen das Leben. Auch im Alter. Und auch bei Demenz.

Die beliebtesten Geschichten für Senioren sind unsere Sprichwort-Geschichten.
Das sind kurze Geschichten für Senioren und Menschen mit Demenz, die in einem Sprichwort münden. Von jedem Sprichwort ist nur der erste Teil zu sehen. Der zweite Teil kann erraten werden.
Diese Geschichten mit Sprichwörtern für Senioren und Menschen mit Demenz machen unheimlich Spaß, weil der Zuhörer durch das Erraten der Sprichwörter in jede Geschichte einbezogen wird.
Jede Sprichwort-Geschichte ist zudem liebevoll illustriert. So macht das Vorlesen der Geschichten doppelt Freude.

Unsere beliebtesten Sprichwort-Geschichten für Senioren und Menschen mit Demenz:

Der Blumenstrauß.  <<Leseprobe als pdf herunterladen >>

 

Nach vielen Ehejahren liebten sich Hedwig und Franz noch immer. Die Liebe war nur nicht mehr ganz so knisternd. An die Stelle des Feuers der ersten Jahre war eine warme Glut getreten.

 

An manchen Tagen hatte Hedwig allerdings den Eindruck, als ob auch diese Glut erloschen sei. Dieser Samstag war ein solcher Tag. Während Hedwig kochte, saß Franz am Küchentisch und las Zeitung. Richtete Hedwig das Wort an ihn, erhielt sie allenfalls ein Grummeln als Antwort. Als Franz selbst beim Essen die Zeitung nicht weglegte, kochte sie innerlich. Dennoch, Streiten wollen Hedwig sich auch nicht. Vielmehr erzählte sie Franz, dass sie bei ihrer Base zum Hoffest eingeladen seien. Franz hörte gar nicht zu. Hedwig berichtete noch einmal vom Hoffest, diesmal etwas lauter. Franz hörte nur halb zu. Immerhin.

 

Doch statt "Base" verstand Franz "Vase und frage, was sie denn immer mit ihrer Vase habe. Da platzte Hedwig der Kragen. "Das schlägt dem Fass den Boden aus", rief sie. "Den ganzen Samstag liest du Zeitung. Selbst beim Essen legst du die Zeitung nichtg weg. Und hörst mir noch nicht einmal zu. Morgen kannst du im Wirtshaus essen!". Wütend stand sie auf und ging aus der Küche. Mit einem lauten Knall schlug sie die Küchentür zu.

 

Da reagierte Franz. Verwundert blickte er auf. Statt weiter zu essen, legte er die Zeitung beisammen und ging in den Garten. Dort pflückte er für Hedwig einen großen Strauß Blumen und hielt dann Ausschau nach seiner Frau. Er fand sie auf der Bank hinter dem Holzschuppen. Mit zerknirschter Miene gab er ihr die Blumen. Da konnte Hedwig nicht mehr sauer auf ihren Franz sein. "Lieben Dank", sagte sie. Trotzdem sollte Franz sich nicht zu sicher sein, sie breits besänftigt zu haben. Deshalb schob sie in scherzhaft drohendem Ton hinterher:

 

Eine Schalbe macht noch keinen Sommer:

<<Leseprobe als pdf herunterladen >>
Aus: Eigener Herd ist Goldes Wert, Die schönsten Sprichwort-Geschichten rund um Haus und Hof, Linus Paul, SingLiesel-Verlag, 12,95 €
Jetzt hier bestellen!

 

Der fleißige junge Zeitungsbote
<<Leseprobe als pdf herunterladen >>

 

Der Wecker klingelte. Rasch drückte Willi auf den Ausschaltknopf. Er war noch ganz verschlafen. Seine Geschwister durften im Bett bleiben, für den fleißigen Willi aber begann der Tag schon um halb fünf.
In der Stube zog er sich leise an. Dort roch es immer nach Kohl und Kohlen. Draußen vor der Tür lud er den Leiterwagen voll mit Zeitungen. Vierundachtzig davon hatte er zu verteilen, noch bevor die Schule anfing. Er kannte seine Strecke längst im Schlaf. Nur beim alten Niklas verweilte Willi. Da brannte nämlich immer schon Licht. Und als er die Zeitung durch den Schlitz schieben wollte, öffnete sich die Tür. Der alte Niklas lächelte ihn an und sagt: „Guten Morgen, Willi! Du bist also mein fleißiger Zeitungsbote! Willst du einen Schluck Tee? Tut gut bei der Kälte.“ Willi schaute zur Uhr am Rathaus, dann zur Tasse. Für eine Tasse Tee war genug Zeit: er nickte, nahm und trank. Wie gut das wärmte! „Hagebuttentee“, sagte der alte Niklas, „selbst gesammelt. Mit Honig drin.“ Willi bedankte sich und wollte weitergehen.

Da gab ihm der alte Niklas zwei Groschen und sagte: „Hier, die schenk ich dir! Es ist brav, dass du für deine Familie schon vor Tau und Tag arbeitest! Du wirst es weit bringen im Leben. Ein Frühauf steher schafft nicht nur mehr, er hat auch mehr vom Tag!“ „Ja“, sagt Willi, bedankte sich und lächelte.

Morgenstund...
... hat Gold im Mund.

<<Leseprobe als pdf herunterladen >>
Aus: Morgenstund ..., Die schönsten Sprichwort-Geschichten von früh bis spät, Rolf-Bernhard Essig, SingLiesel-Verlag, 12,95 €
Jetzt hier bestellen

Schnell und einfach bestellen
Bestellen Sie bequem per Telefon, Fax oder E-Mail.
0721 37 19 - 520
Mo - Do 8 - 17 Uhr, Fr 8 - 16 Uhr
0721 37 19 - 519
Bestellformular ►
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!
Einfach telefonisch bestellen unter 0721 37 19-520 - Kauf auf Rechnung & kostenfreier Versand