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Die schönsten Lausbuben-Geschichten aus früheren Tagen

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Die schönsten (Vor-)Lese-Geschichten für Menschen mit Alzheimer bzw. Demenz - In fünf Minuten erzählt! ... weiterlesen weiterlesen
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"Die schönsten Lausbuben-Geschichten aus früheren Tagen"

Die schönsten (Vor-)Lese-Geschichten für Menschen mit Alzheimer bzw. Demenz - In fünf Minuten erzählt!

EMPFOHLEN VON DER 'STIFTUNG LESEN'

Die SingLiesel-Geschichten sind kurze Geschichten zum Lesen und Vorlesen für den an Demenz bzw. Alzheimer erkrankten Menschen. Warmherzig erzählen die SingLiesel-Geschichten kurze Anekdoten, beispielsweise aus der Kinderzeit oder dem Familien-Alltag. Von halsbrecherischen Seifenkisten-Rennen, geraubten Küssen oder dem ersten Auto.

Die SingLiesel-Geschichten sind für alle Stadien von Demenz & Alzheimer geeignet.

1. Auflage 2014
80 Seiten
ISBN: 978-3-944360-51-5

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Bahn frei! Kartoffelbrei!

Wie alle Kinder freuten wir uns jedes Jahr auf den Winter. Wenn draußen die ersten Schneeflocken vom Himmel tanzten, war der Jubel groß. Wir konnten es kaum erwarten, bis wir raus durften. „Mütze auf den Kopf und Schal um den Hals!“, rief die Mutter. Dann stoben wir hinaus und tanzten mit den Flocken um die Wette. Wir sperrten den Mund weit auf, damit sie sich auf unsere Zunge setzen konnten. Ein leichtes Kitzeln, dann lösten sie sich auf.
Im Winter war es herrlich! Man konnte Schneebälle formen und mit den anderen Kindern eine Schneeballschlacht machen. Vor jedem Haus stand mindestens ein Schneemann mit einer Karotte oder einem Tannenzapfen als Nase. Schwarze Kohlen aus dem Keller zierten als Augen und Knöpfe sein weißes Kleid.

Wenn genug Schnee lag, bauten wir damit eine Hütte. Die ganze Kinderschar wälzte die kleinen Schneebälle so lange über den Boden, bis daraus riesige Kugeln entstanden. Sie dienten als Bausteine für die Wände.
Am beliebtesten bei uns Kindern war aber das Schlittenfahren! Der Hang in der Nähe war zwar nicht olympiatauglich, doch für uns ideal! Wir hatten es nicht weit und konnten uns daheim aufwärmen, wenn uns einmal kalt wurde- was selten vorkam.
Den Schlitten den Buckel hoch zu ziehen brachte einen nämlich ganz schön ins Schwitzen. Aber die rasante Abfahrt belohnte jedes Mal die Anstrengung. „Bahn frei! Kartoffelbrei!“, hieß dann der Schlachtruf. Und alles stob aus der Bahn und machte dem nach unten rasenden Schlitten Platz.
Auch nach der soundsovielten Fahrt wurde uns das Hochziehen und Runterfahren nicht langweilig, wir hatten immer Einfälle. „Wir hängen die Schlitten aneinander“, schlug mein Bruder vor. Das konnte lustig werden, wenn die ganze Meute in einer Schlangenlinie den Hang hinunterwedelte. Und manchmal endete die Fahrt unten in einem Knäuel.

„Heute bauen wir eine Schanze“, sagte Walter. Er wohnte im Stockwerk über uns und war immer für Experimente zu haben. Alle waren von der Idee begeistert. Fast alle - Inge aus dem dritten Stock hatte Bedenken. „Das kann auch in die Hosen gehen“, meinte sie. „Höchstens vor Angst“, lachte Walter. Und Angst hatte keiner, auch Inge nicht. Wenigstens ließ sie sich nichts anmerken. Bald war die muntere Kinderschar mit dem Bau der Schanze beschäftigt. Schnee wurde herangeschleppt, auf einen Haufen geschüttet und festgetreten. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Die waghalsigen Fahrten konnten beginnen. „Bahn frei! Kartoffelbrei!“, schallte es jetzt noch lauter.
Und mit Schwung fegte einer nach dem anderen über die Schanze. Die Landung war nicht immer astrein. Der Spaß dafür umso größer!

An einem Nachmittag fand der Spaß jedoch ein schnelles Ende. Martin, unser jüngster Bruder, hatte bei der Landung die Kontrolle über seinen Schlitten verloren. Er segelte durch die Luft, kam ganz unten am Hang auf, rutschte, rutschte noch ein Stück weiter und landete im Bach.
Wir rasten sofort alle los und zogen Martin pudelnass aus dem kalten Wasser. Zum Glück hatten wir es nicht weit, und zu Hause bekam Martin gleich trockene Kleider und eine Tasse heißen Tee mit Honig.

An dem Tag spielten wir dann lieber drinnen - „Mensch, ärgere dich nicht!“.

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