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Die schönsten Familien-Geschichten aus früheren Tagen

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Die schönsten (Vor-)Lese-Geschichten für Menschen mit Alzheimer & Demenz - In fünf Minuten erzählt! Die ... weiterlesen weiterlesen
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"Die schönsten Familien-Geschichten aus früheren Tagen"

Die schönsten (Vor-)Lese-Geschichten für Menschen mit Alzheimer & Demenz - In fünf Minuten erzählt!

Die SingLiesel-Geschichten sind kurze Geschichten zum Lesen und Vorlesen für den an Alzheimer oder Demenz erkrankten Menschen. Warmherzig erzählen die SingLiesel-Geschichten kurze Anekdoten, beispielsweise aus der Kinderzeit oder dem Familien-Alltag. Von halsbrecherischen Seifenkisten-Rennen, geraubten Küssen oder dem ersten Auto.

Die SingLiesel-Geschichten sind für alle Stadien einer Alzheimer- oder Demenz-Erkrankung geeignet.

 1. Auflage 2014

80 Seiten
ISBN: 978-3-944360-52-2
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Schnitzel mit Soße

„Was wollt ihr am Sonntag essen?“, fragte Frau Petermann ihre Lieben. „Schnitzel!“, rief Robert sofort. Schnitzel aß Robert für sein Leben gern. Am liebsten mit Nudeln, Soße und Salat.
„Kartoffelpuffer mit Apfelmus!“, wünschte sich Lisa. Kartoffelpuffer, das war Lisas Lieblingsessen. Aber da hatte sie schlechte Chancen. Papa mochte das nicht. Und so kochte Mama das meistens werktags. Da aß Papa in der Kantine.
„Wie wäre es mit Sauerbraten mit Kartoffelklößen?“, fragte Papa und schmatzte dabei genießerisch. Es war ihm anzusehen, wie er danach lechzte. Schon bei dem Gedanken daran lief ihm das Wasser im Mund zusammen.Auch Robert und Lisa mussten zugeben, dass Mamas Sauerbraten am besten schmeckte. Höchstens der von Oma war ähnlich gut.
„Dafür ist es zu spät“, meinte Frau Petermann, „den muss ich ein paar Tage vorher einlegen.“ „Den gibt es auch eingelegt zu kaufen“, versuchte ihr Mann einzuwenden. Doch darauf ließ sich seine Frau nicht ein. Den Sauerbraten musste sie nach ihrem eigenen Rezept einlegen. Da machte sie keine Kompromisse.

„Also doch Schnitzel!“, frohlockte Robert. Und da alle in der Familie keine Einwände äußerten, einigte man sich auf dieses Gericht. „Aber bitte mit Soße!“, sagte Papa. „Wiener Schnitzel isst man nicht mit Soße“, erklärte Mama. Herr Petermann war da anderer Ansicht. Für ihn war Schnitzel ohne Soße unvorstellbar. „Wir sind hier nicht in Wien“, meinte er.

Frau Petermann kannte die Argumente ihres Mannes nur zu gut. Schon immer hatte er Schnitzel mit Soße gegessen. Und als Kind Nudeln mit Soße, Kartoffelbrei mit Soße und sogar Kartoffelsalat mit Soße. „Igitt!“, entfuhr es ihr, wenn sie nur daran dachte.
Trotzdem kochte sie ihm jedes Mal seine geliebte Soße. Sie musste sie ja nicht essen! Für sich machte sie extra ein paar Salzkartoffeln. „Jedem Tierchen sein Pläsierchen“, sagte sie immer. An diesem Sonntag kochte die Familie Petermann zusammen.
„Wenn jeder mithilft, können wir danach noch in den Zoo gehen“, sagte sie. Die Zwillinge waren begeistert. Im Zoo war es immer interessant, besonders seit die drei kleinen Schneeleoparden zu sehen waren. Die zwei Kätzchen und der Kater waren drei Monate alt und sahen niedlich aus. Jetzt durften sie ins Freigehege und waren natürlich die Attraktion des Tierparks.

„Und auf dem Heimweg noch ein Eis?“, wollten die Zwillinge wissen. „Genehmigt!“, lachte der Vater. „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, mahnte die Mutter. Also halfen Robert und Lisa eifrig mit. Und Papa ausnahmsweise auch!
Mama panierte die Schnitzel und kochte eine besonders leckere Soße. Von Fertigsoßen hielt sie nicht viel. Danach wusch sie den Salat, jedes Blatt einzeln, damit sich ja kein noch so kleines Tierchen darin verirrte. Papa kochte die Nudeln ab. Robert und Lisa deckten inzwischen den Tisch. Mit den Kerzen und den Blumen sah er richtig festlich aus! Alle freuten sich auf das Essen. Jetzt noch das Fleisch braten, die Nudeln abgießen und den Salat anmachen. Dann konnte es losgehen.
„Guten Appetit!“, wünschte Mama. Ein zustimmendes Gemurmel war die Antwort. Natürlich schöpfte Papa tüchtig Soße. Mama schaute dabei weg. Für sie war das unbegreiflich! „Gell, Papa, ohne Soße schmeckt es nur halb so gut!“, sagte Robert.
„Wie der Vater, so der Sohn!“, murmelte Mama vor sich hin. „Aber deine Soßen sind die besten Soßen auf der Welt!“, stellte Lisa fest. „Genau!“, pflichteten Papa und Robert ihr bei.

Frau Petermann gab sich geschlagen. „Ihr seid mir so ein Soßenverein!“, sagte sie nur und lächelte.

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