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Die schönsten Steckenpferd-Geschichten aus früheren Tagen

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Die schönsten (Vor-)Lese-Geschichten für Menschen mit Alzheimer & Demenz - In fünf Minuten erzählt! Warmherzig ... weiterlesen weiterlesen
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"Die schönsten Steckenpferd-Geschichten aus früheren Tagen"

Die schönsten (Vor-)Lese-Geschichten für Menschen mit Alzheimer & Demenz - In fünf Minuten erzählt!

Warmherzig schilden die Geschichten für Menschen mit Demenz kurze Anekdoten aus dem Alltag. Die Geschichten sind bewusst einfach gehalten, um den demenzkranken Menschen nicht zu überfordern. In einfachen Sätzen erzählt, entstehen augenblicklich Erinnerungen an vergangene, glückliche Tage, vom Briefmarkensammeln, dem Vogelbeobachen oder anderen Freizeitbeschäftigungen.

  • nostalgische Geschichten für Menschen mit Demenz
  • durchgängig illustriert für das gemeinsame Betrachten
  • warmherzig und liebevoll erzählt
  • von der Stiftung Lesen für Menschen mit Demenz empfohlen

Die Buchreihe „In 5 Minuten erzählt!“ ist im Pflegealltag entstanden. Viele Bücher mit Geschichten für Demenzkranke sind im Taschenbuch-Format. Anders diese Buchreihe für Menschen mit Demenz:
Das größere Format, der feste Einband und ein Lesebändchen erleichtern das Lesen. Viele kleine und große Illustrationen laden zum gemeinsamen Betrachten und Erzählen ein. Dieser „Retro-Stil“ ist das Besondere der SingLiesel-Bücher für Menschen mit Demenz.

Eine Besonderheit der SingLiesel-Bücher: Die „SingLiesel-Folie“. Das Wort „Demenz“ löst bei vielen Erkrankten ein Störgefühl aus. Deshalb haben wir alle Informationen, die die Erkrankung betreffen, einfach auf eine Folie gedruckt.

Diese Folie können Sie ganz einfach abziehen und so unbeschwert unsere Bücher für Menschen mit Alzheimer oder anderen Demenz-Formen entdecken.

1. Auflage 2015
80 Seiten
ISBN: 978-3-944360-53-9
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Die springenden Molche

„Habt ihr eure Staudämme auch wieder weggeräumt?“ Das fragte Oma jedes Mal, wenn wir vom Spielen am Bach heimkamen. Kleine Bäche und Flüsschen, also alle fließenden Gewässer, übten auf uns Kinder eine magische Anziehungskraft aus. Wir liebten es, am Ufer zu sitzen und Staudämme zu bauen. Und gerade vor dem Bauernhaus unserer Oma floss ein kleiner Bach entlang. Sein friedliches Murmeln und Rauschen klang so einladend! Wenn wir zu Besuch waren, dauerte es nie lange, bis wir am Wasser saßen, uns mit Steinen und Grasbüscheln ans Werk machten und Staudämme bauten.
Stundenlang konnten wir uns so die Zeit vertreiben. Manchmal unterbrach Oma unser weltvergessenes Spiel, wenn sie unsere Hilfe brauchte: Es galt, Kartoffeln und Rüben zu versorgen oder gespaltenes Holz aufzuschichten. Auch musste Stroh für das Vieh durch die Häckselmaschine gedreht werden. Und immer, wenn sie uns vom Bach herbeirief, erinnerte sie uns daran, die Staudämme wieder wegzubauen. „Warum? Die sind doch so schön!“, so versuchten wir, uns davor zu drücken. Schließlich waren es unsere eigenen Werke!

Doch Oma machte keine Kompromisse. Jeder Bauernhof hatte nämlich für den Teil des Baches zu sorgen, der an sein Grundstück grenzte. Normalerweise plätscherte das Wasser munter vor sich hin. Aber wehe, es gab Hochwasser! Dann wurden die beschaulichen Rinnsale zu reißenden Bächen, die alles überschwemmten und mit sich rissen.
Nur das strenge Sauberhalten des Bachbetts konnte für ein glimpflich verlaufendes Abfließen der Wassermassen sorgen. Also mussten die Dämme, die wir im Spiel mühsam errichtet hatten, jedes Mal wieder abgebaut werden.

Interessant für uns Kinder war auch ein anderer Bach in der Nähe. Bei einem Ausflug zu diesem Bach nahmen wir immer ausgespülte leere Marmeladen- oder Einweckgläser mit, denn Fische und Molche tummelten sich in diesem Gewässer. Bei den Fischen handelte es sich aber lediglich um winzige Stichlinge, die da in Scharen schwammen. „Das bringt nichts!“, sagte Paul. „Die sind zu winzig“, pflichtete Marie bei. Also packten wir unsere Gläser wieder ein und wanderten weiter. An einer ruhigen Stelle des Bachbetts entdeckte Lukas ein paar Molche. „Die sehen gut aus!“, konstatierte Paul. „Die könnten wir in der Schule vorzeigen“, schlug Lukas vor.
Damit konnten wir im Unterricht sicher Eindruck zu schinden.  „Vielleicht steht in unserem Volkslexikon etwas über Molche“, überlegte ich. „Wir könnten einen Vortrag halten“, kam Marie ins Schwärmen.

Diese Aussicht war mehr als verlockend. Also packten wir unsere mitgebrachten Gläser aus und machten uns auf Molchexpedition. Und tatsächlich! Es gelang uns, einige stattliche Exemplare einzufangen. Deckel drauf und ab in den Spankorb auf den Gepäckträger meines Fahrrads. Unsere Mutter war aber alles andere als erfreut über die Ausbeute unserer Expedition. „Was soll ich mit diesem Gezappel anfangen?“, wollte sie wissen. „Wir wollen sie unserem Lehrer zeigen“, versuchte Marie zu erklären. „Das gibt bestimmt eine gute Note“, ergänzte ich. „Na, dann lasst das Viehzeug über Nacht mal auf dem Fensterbrett stehen“, ließ sich unsere Mutter schließlich erweichen. Zufrieden über den glücklichen Ausgang und das zu erwartende Lob des Lehrers schliefen wir ein.

Kaum blinzelten die ersten Sonnenstrahlen durch die Ladenritzen, waren wir auf den Beinen. Unsere Mutter ahnte, was uns so tatendurstig den Tag beginnen ließ, doch als acht Kinderaugen in die leeren Gläser auf dem Fensterbrett starrten, war unser Schwung erst einmal gebremst. „Die Molche sind weg!“, rief mein Bruder empört. „Die müssen über Nacht wohl zurück in den Bach gesprungen sein“, verkündete Mama und zuckte mit den Schultern. Tröstend fügte sie hinzu: „Da geht es ihnen ja auch viel besser als in so einem kleinen Glas.“ Lächelte sie dabei ein wenig?
„Springende Molche“, meinte Lukas, „eine Sensation! Die Nachricht wird sogar unseren Lehrer begeistern!“

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