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Max & Sebastian - Der Brühwürfel im Duschkopf

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"Max & Sebastian - Der Brühwürfel im Duschkopf"

Lustige Lausbuben-Streiche – Geschichten (nicht nur) für Menschen mit Demenz oder Alzheimer.

Linus Paul und Nicolai Renger veröffentlichen seit Jahren erfolgreich Bücher und Spiele. Für Kinder.  Und für ältere Menschen mit Demenz.

Mit den wunderbaren Geschichten von Max und Sebastian verbinden Sie beides miteinander. Es ist ein Buch für Oma, Opa und Enkel – in einem ganz besonderen, nostalgischen Stil, der von allen Generationen geliebt wird. Zum Vorlesen für Menschen mit Alzheimer bzw. Demenz  bestens geeignet!

  • 28 lustige kurze Lausbuben-Geschichten, die auch Angehörigen von Menschen mit Demenz Freude bereiten
  • im Stil von „Max und Moritz“ und „Michel aus Lönneberga“
  • warmherzig erzählt und durchgängig liebevoll illustriert
  • besonders geeignet als Buch für Menschen mit Demenz

Voller Humor und komischer Momente. Und dabei immer mit gutem Ausgang!

Die Geschichten rund um die Lausbuben Max und Sebastian zählen mit Sicherheit zu den besonderen Büchern für Demenzkranke:

"Sebastian und Max waren zwei richtige Lausbuben. Von morgens bis abends heckten sie Streiche aus. Der eine blond, der andere dunkelhaarig, wirkten sie beide so, als ob sie kein Wässerchen trüben könnten. Tatsächlich hatten sie es von klein auf faustdick hinter den Ohren. Noch ehe sie laufen konnten, saß ihnen der Schalk im Nacken. Kaum ein Tag verging, an dem sie keinen Unsinn ausheckten. Doch in diesem Jahr hatten sich die beiden Buben etwas Besonderes vorgenommen. All die Streiche, die sie in den letzten Jahren gespielt hatten, wollen sie nun wieder gut machen …

Das sind die wahren Geschichten von Max und Sebastian, die fortan jeden Tag ein Leuchten in ihre Straße bringen."

ISBN 978-3-944360-60-7
Format: 16,5 x 23,5 cm
Inhalt 120 Seiten

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Am seidenen Faden

Wie es sich für richtige Lausbuben gehörte, hatten Max und Sebastian immer Krimskrams in den Hosentaschen. Regelmäßig fand ihre Mutter dort Murmeln, Kaugummi-Papiere oder Schnüre. Heute hatte sie eine besonders lange Kordel in Sebastians Hose entdeckt. Diese Schnur hatte bei einem weiteren Streich der beiden Buben eine entscheidende Rolle gespielt.

In der Nachbarschaft wohnte die Witwe Barbara, eine miesepetrige und geizige Frau. Eines Tages hatte sie der Mutter der beiden Buben erzählt, dass sie statt Klopapier Zeitungspapier verwendete. Diesen Geiz machten sich Max und Sebastian für einen ihrer Streiche zunutze. An die lange Kordel, die Sebastians in seiner Hosentasche hatte, banden sie einen 5-Mark-Schein. Schein samt Schnur legten sie auf den Gehweg.
Als die Witwe Barbara auf dem Rückweg von ihrem täglichen Einkauf in der Kolonialwarenhandlung den Schein auf dem Weg liegen sah, blitzte es in ihren Augen.
Schnell bückte sie sich, um den Schein aufzuheben. Da zogen die beiden Buben, die sich hinter einer Hecke versteckt hatten, ein klein wenig an der Kordel. Gerade so viel, dass der Schein außerhalb von Barbaras Reichweite lag. Die Witwe dachte, der Wind habe den Schein weitergetrieben, machte einen Schritt nach vorn und bückte sich noch einmal. Wieder entfernte sich der Schein ein kleines Stück von ihr. “Zefix!”, rief sie. Dieses Spiel wiederholte sich.

Immer wieder machte sie zwei Schritte, bückte sich und richtete sich im nächsten Moment wieder ächzend auf, da der 5-Mark-Schein ein Stück weitergewandert war.
Am Ende verschwand der Schein in der Hecke. Die Witwe Barbara blickte ihm ungläubig hinterher und ging kopfschüttelnd nach Hause. „Wie können wir diesen Streich wiedergutmachen?“, überlegten die beiden. “Geld können wir ihr ja schlecht schenken”, meinte Max. “Wir basteln für sie einen kleinen Engel für ihr Fenster”, schlug Sebastian vor.

Gesagt, getan. Den Engel befestigten sie an einer langen Schnur. Diese Schnur legten sie im Treppenhaus aus: Sie reichte von Barbaras Wohnungstür bis zum Dachboden. Als die Witwe Barbara am nächsten Morgen zu ihrem täglichen Einkauf aufbrach, entdeckte sie die Schnur. Neugierig folgte sie ihr. Am Ende der Schnur fand sie den Engel. Sie lächelte gerührt.

Wieder hatten Max und Sebastian ein Leuchten in ihre Straße gebracht.

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