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Demenz - was nun?

Demenz - was nun?

Der kompakte Basis-Ratgeber für Betroffene und Angehörige, der alle wichtigen Fragen beantwortet. „So ... weiterlesen weiterlesen
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"Demenz - was nun?"

Der kompakte Basis-Ratgeber für Betroffene und Angehörige, der alle wichtigen Fragen beantwortet.

„So habe ich mir meinen letzten Lebensabschnitt nicht vorgestellt! Dass mit zunehmendem Alter manches nicht mehr so geht wie früher, war mir natürlich klar. Aber mit einer Demenz leben? Einer Erkrankung, die mein Erinnerungsvermögen angreift, meine Orientierung im Alltag erschwert, die fortschreiten wird und bei der ich damit rechnen muss, dass ich immer mehr Hilfe brauche – wie kann ich da noch ein gutes Leben haben?“

Solche oder ähnliche Fragen werden viele Menschen beschäftigen, wenn sie mit der Diagnose „Demenz“ oder „Alzheimerkrankheit“ konfrontiert sind. Und wenn Außenstehende dann gute Ratschläge geben wollen, liegt der Gedanke nahe: Was wisst ihr denn schon!

Gerade zu Beginn einer Demenz-Erkrankung bestehen oft große Ratlosigkeit und ein hoher Informationsbedarf. Viele Betroffene und Angehörige scheuen zunächst den Weg in eine Beratung. Broschüren und Ratgeber sind oft sehr komplex und überfordern mit ihren komplizierten Informationen.
Dieser Ratgeber gibt in einfacher und verständlicher Form Antworten auf die wichtigsten Fragen und zeigt zugleich, dass das Leben auch mit Demenz lebenswert sein kann.

112 Seiten, Softcover
ISBN: 978-3-944360-88-1

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Leseprobe als pdf herunterladen VORWORT 1. DEMENZ – WAS BEDEUTET DAS EIGENTLICH? 1.1 Was...

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VORWORT

1. DEMENZ – WAS BEDEUTET DAS EIGENTLICH?
1.1 Was ist eine Demenz?   
1.2 Demenzerkrankungen   
1.3 Wie sieht der Krankheitsverlauf der Demenz aus?   
1.4 Häufige Fragen zu Demenzerkrankungen   
1.5 Die ersten Anzeichen einer Demenz   
1.6 Soll ich zum Arzt gehen?   

2. LEBEN MIT DEMENZ
2.1 Demenz, Alzheimer – was kann ich tun?   
2.2 Menschen mit Demenz besser verstehen   
2.3 Empfehlungen für den Umgang mit Menschen mit Demenz  
2.4 Empfehlungen zum Alltag mit Demenz   
2.5 Dem Leben immer wieder eine Chance geben   
2.6 Leben mit Demenz – 10 Ratschläge für Angehörige   

3. HILFE UND UNTERSTÜTZUNG
3.1 Beratungsangebote und Anlaufstellen   
3.2 Diagnose und Therapie   
3.3 Hilfen für die Pflege und Betreuung daheim   

3.4 Technische Hilfen   
3.5 Freizeitangebote         
3.6 Stationäre Pflege  
3.7 Mein Angehöriger mit Demenz muss ins Krankenhaus – was tun? 
3.8 Rehabilitation  
3.9 Angehörigengruppen   
3.10 Beratung im Internet   

4. FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN
4.1 Leistungen der Pflegeversicherung 
4.2 Leistungen der Krankenkasse  
4.3 Leistungen der Sozialhilfe 
4.4 Schwerbehindertenausweis  
4.2 Ansprüche berufstätiger pflegender Angehöriger 

5. RECHTLICHE FRAGEN
5.1 Gesetzliche Betreuung   
5.2 Vorsorgemöglichkeiten  
5.3 Risiko und Haftung  

1.1 WAS IST DEMENZ?

Derzeit leiden in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen an Demenz – Tendenz steigend. Demenzen treten überwiegend in der zweiten Lebenshälfte auf. Ihre Häufigkeit nimmt mit steigendem Lebensalter zu: von weniger als 1 Prozent bei den 60-Jährigen bis 40 Prozent bei den über 90-Jährigen. Aber Demenz ist nicht gleich Demenz. Die Krankheit kann unterschiedlich verlaufen. Man spricht von einer Demenz, wenn die folgenden Krankheitszeichen auftreten:
• Gedächtnisstörungen
• Probleme mit der Orientierung (Beispiel: Jemand weiß nicht mehr, welches Jahr gerade ist, oder findet sich in der räumlichen Umwelt immer weniger zurecht.)
• Probleme, Situationen richtig zu beurteilen (Beispiel: Im Winter mit Sommerkleidung nach draußen gehen.)
• Probleme,  Handlungen  zu  planen  (Beispiel:  Jemand  zieht seine  Kleidung  in  einer  anderen  als  der  richtigen  Reihenfolge an.)

Solche Probleme bestehen über längere Zeit (mindestens sechs Monate)  und  führen  zu  Beeinträchtigungen  im  Alltagsleben. Häufig werden Demenzsymptome erst nach einer Weile erkannt:
Zunächst  denkt  man  vielleicht,  die  Probleme  sind  Folgen  von Arbeitsbelastung oder hängen mit dem Alter zusammen. Doch irgendwann reift beim Betroffenen selbst oder bei Angehörigen die Erkenntnis: Da stimmt etwas nicht!

Vorsicht, nicht verwechseln!
Treten starke Verwirrtheitszustände plötzlich auf, kann es sich um ein sogenanntes „Delir“ handeln. Ein Delir kann beispielsweise nach Operationen mit Vollnarkose auftreten, als Folge von Infektionen oder bei Alkoholentzug. Eine  häufige  Delir-Ursache  im  hohen  Alter  ist  die  Austrocknung – wenn Personen zu wenig trinken. Auch Menschen mit Demenz sind Risikopersonen für ein Delir. Bei Verdacht auf ein Delir ist rasche medizinische Hilfe erforderlich.

Die Alzheimer-Demenz
Die Alzheimer-Demenz ist nach dem bayerischen Nervenarzt Alois Alzheimer benannt, der sie Anfang des 20. Jahrhunderts erstmals als eigenständige Erkrankung beschrieben hat. Bei dieser Krankheit kommt es im Gehirn zu Ablagerungen von schädlichen Abbaustoffen, sogenannten „Plaques“ und „Neurofibrillen“. In der Folge sterben Nervenzellen ab, und auch die Kontakte zwischen Nervenzellen werden mehr und mehr zerstört. Außerdem ist ein wichtiger Botenstoff zur Informationsübertragung zwischen Nervenzellen reduziert, das Acetylcholin. Man weiß bis heute noch nicht, wodurch die Alzheimer-Krankheit ausgelöst wird. Sie beginnt schon viele Jahre, bevor sich die ersten Symptome bemerkbar machen. Anfangs sind nur einzelne Hirnregionen betroffen, später die gesamte Hirnrinde.
Die Alzheimer-Forschung sucht seit vielen Jahren nach Möglichkeiten, die Erkrankung zu verhindern oder zu behandeln. Die bisherigen Ergebnisse machen Hoffnung darauf, dass dies eines Tages gelingen kann. Wie lange es bis dahin noch dauert, ist allerdings offen.

2.2 MENSCHEN MIT DEMENZ BESSER VERSTEHEN

Was heißt es eigentlich, das Gedächtnis zu verlieren und Aktivitäten immer weniger planen zu können?

Menschen mit Demenz haben dies in Befragungsstudien teilweise so beschrieben: Ich werde immer mehr zu einem leeren Blatt. Ich fühle mich zu langsam, ich „komme innerlich nicht mehr mit“. Mein Leben entgleitet mir, Stück für Stück. Der Verlust der geistigen Fähigkeiten führt dazu, dass Menschen mit Demenz sich im Leben immer weniger zurechtfinden. Es fällt ihnen immer schwerer, sich Situationen zu erklären: „Wo bin ich hier? Wer sind diese Menschen? Was wird von mir erwartet?“

Was ist hilfreich, um Menschen mit Demenz besser zu verstehen?

• Es ist wichtig, sich immer wieder einmal innerlich „in die Schuhe“ des Betroffenen zu stellen: „Wie würde ich mich fühlen, wenn ich mich in Situationen finde, in denen ich nicht weiß, was tun oder in denen ich merke, ich habe schon wieder etwas falsch gemacht? Und was würde mir in solchen Situationen weiterhelfen?“

• Wir alle brauchen, um Lebensqualität zu haben, ein Grundgefühl von Sicherheit und Vertrauen und die Selbstverständlichkeit, für Andere ein gleichwertiges Gegenüber zu sein. Diese Gewissheiten geraten im Alltag von Menschen mit Demenz häufig ins Wanken. Betroffene brauchen die Unterstützung ihrer Umwelt, um immer wieder „festen Boden“ unter den Füßen zu bekommen.

• Machen Sie sich immer wieder bewusst, was Ihr Angehöriger, trotz seiner Einschränkungen, noch gut kann. Wenn er oder sie aktiv am Alltag teilnehmen und sich dabei als kompetent erleben kann, ist das ein wichtiger Baustein für Lebensqualität, und ein Schutz gegen den Stress.

• Eine ganz wichtige Fähigkeit, die in der Regel bis ins späte Krankheitsstadium erhalten bleibt, ist die Emotionalität, also die Fähigkeit, Gefühle zu erleben, zu zeigen und die Gefühle anderer wahrzunehmen. Um einen Zugang zu Menschen gerade mit weiter fortgeschrittener Demenz zu bekommen, ist die emotionale Ansprache sehr wichtig.

• Menschen mit Demenz bleiben bis zum Schluss Menschen mit einer individuellen Persönlichkeit, mit Vorlieben, Abneigungen, Eigenarten, mit guten und schwierigen Persönlichkeitsmerkmalen. Und auch wenn Ihr Angehöriger vielleicht nicht mehr viele Möglichkeiten hat, sich mitzuteilen, heißt das nicht, dass er „nichts mehr mitbekommt“.

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