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Die Sonne im Herzen - Plaudergeschichten für ein ganzes Jahr

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50 Geschichten – nicht länger als zwei Minuten – laden zum Plaudern und Erzählen ein. Diese Idee entstand im ... weiterlesen weiterlesen
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"Die Sonne im Herzen - Plaudergeschichten für ein ganzes Jahr"

50 Geschichten – nicht länger als zwei Minuten – laden zum Plaudern und Erzählen ein.

Diese Idee entstand im Laufe vieler Nachmittage mit Senioren. „Die schönsten Plaudergeschichten“ schließen die Lücke zwischen den erfolgreichen „Sprichwort-Geschichten“ und den „5-Minuten-Geschichten“.
Einfach geschrieben und immer fröhlich, bieten die kurzen Geschichten aus dem Alltag viele Anknüpfungspunkte für Plaudereien.
Es bleibt viel Raum für persönliche Erzählungen und Erinnerungen.
Die Aufmerksamkeit geht während des Lesens und Zuhörens nicht verloren. So eignen sich die Geschichten auch einfach für kurze Lese-Ausflüge „zwischendurch“.
Im Mittelpunkt steht eine Familie: Greta und Karl, ihre Kinder und die Großeltern erleben Woche für Woche viele schöne Momente gemeinsam und begleiten den Leser durch ein ganzes Jahr.

ISBN 978-3-944360-66-9
Format: 13,2 x 20,8 cm
Inhalt 112 Seiten

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Kundenbewertungen für "Die Sonne im Herzen - Plaudergeschichten für ein ganzes Jahr"
11.09.2017

super schön

Eine super schöne Geschichte und toll geschrieben!

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Leseprobe als pdf herunterladen Muttertag Greta war sehr gerührt: Vor ihr stand ihre...

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Muttertag

Greta war sehr gerührt: Vor ihr stand ihre kleine Lisa und versuchte,
ein Gedicht aufzusagen: „Meine liebe Mutter du, ich will
dir Blumen schenken …“ Es klang recht heruntergeleiert. Greta
merkte, dass Lisa sich genierte. Schließlich saßen heute nicht nur
Papa und der Bruder mit am Frühstückstisch, sondern auch Omi
und Opa. „… was sie dir sagen will dazu, das kannst du dir schon
denken“, rief Lukas laut dazwischen. Er kannte das Gedicht. Vor
vier Jahren hatte er es auch auswendig gelernt. Inzwischen fand
er Gedichte-Aufsagen kindisch.
Die zweite Strophe ließ Lisa lieber aus. Von der dritten nuschelte
sie die ersten zwei Zeilen. „Denn Muttertage, das ist wahr, die sind
an allen Tagen …“ Greta blickte ihr Töchterchen trotzdem ganz
begeistert an.
Die letzten beiden Zeilen flüsterte Lisa ihrer Mama ins Ohr: „Ich
hab dich lieb das ganze Jahr, das möcht ich dir nur sagen.“ Dann
überreichte sie ihrer Mama ein Bild, das sie im Kindergarten
gemalt hatte.
„So fröhliche Blumen sind da drauf, danke!“, freute sich Greta.
Lisa hatte sich auf ihren Schoß gesetzt. „Weißt du, was, Lisa? Hilf
mir dabei, dass ich das Gedicht auch aufsagen kann – für die
Omi, weil die ja meine Mama ist.“ So sagten Greta und Lisa das
Muttertagsgedicht noch einmal zusammen auf. Und weil sie es
zusammen noch mehr herunterleierten als Lisa vorhin alleine,
klopfte Lukas mit einem Spielzeugschwert den Takt dazu auf
den Boden.
Alle mussten sehr lachen, und die Omi sagte: „So einen lustigen
Muttertagschor habe ich schon lange nicht mehr gehabt!“ „Ich
bin mir gar nicht sicher, ob wir dir früher immer zum Muttertag
gratuliert haben. Meine Brüder habe ich jedenfalls manchmal
daran erinnert“, wusste Greta noch.
„Ja“, fiel der Omi ein, „die beiden haben dann bei den Nachbarn
Flieder für mich geklaut! Darüber habe ich mich jedes Mal riesig
gefreut, obwohl ich mich bei den Nachbarn einige Tage später
entschuldigen musste für meine Rabauken!“ Dann fügte sie hinzu:
„Aber eigentlich freue ich mich heute noch über den Flieder von
damals.“
Zum Mittagessen sollten an diesem Tag weder Greta noch die Omi
kochen müssen. Karl lud die ganze Familie in ein schönes Gasthaus
ein. Die Erwachsenen lobten besonders die Spargelsuppe, allen
schmeckten die Schnitzel, und die Kinder verputzten Pommes
Frites. Als Nachtisch gab es Eis. An den Fenstern des Lokals hingen
Blumenkästen mit frisch gepflanzten Stiefmütterchen. „Haben die
heute auch Muttertag?“, fragte Lisa.

 

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