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Die Sonne im Herzen - Plaudergeschichten für ein ganzes Jahr

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"Die Sonne im Herzen - Plaudergeschichten für ein ganzes Jahr"

50 Geschichten – nicht länger als zwei Minuten – laden zum Plaudern und Erzählen ein.

Diese Idee entstand im Laufe vieler Nachmittage mit Senioren. Einfach geschrieben und immer fröhlich, bieten die kurzen Plauder-Geschichten aus dem Alltag viele Anknüpfungspunkte für Plaudereien.
Es bleibt viel Raum für persönliche Erzählungen und Erinnerungen.
Die Aufmerksamkeit geht während des Lesens und Zuhörens nicht verloren. So eignen sich die Geschichten auch einfach für kurze Lese-Ausflüge „zwischendurch“.
Im Mittelpunkt steht eine Familie: Greta und Karl, ihre Kinder und die Großeltern erleben Woche für Woche viele schöne Momente gemeinsam und begleiten den Leser durch ein ganzes Jahr.

Einfach geschrieben und immer fröhlich, bieten die kurzen Geschichten aus dem Alltag viele Anknüpfungspunkte für Plaudereien.

Leseprobe: Mensch, ärgere dich nicht

aus: Die Sonne im Herzen, Plaudergeschichten für ein ganzes Jahr, erschienen im SingLiesel-Verlag

Igitt! Gestern war das Wetter ganz schlecht – es regnete so stark, dass man keinen Schritt vor die Haustür machen mochte. Und eigentlich war es den ganzen Tag nicht richtig hell geworden. Im November wird es sowieso schon früh dunkel.

Draußen zu spielen war für die Kinder nicht verlockend. Aber auf Hausaufgaben hatte Lukas auch keine Lust. Seine kleine Schwester Lisa hatte eine Landschaft für ihre Puppen aufgebaut. Lukas versuchte immer wieder, sie zu stören. Es dauerte nicht lange, da hörte ihre Mutter, Greta, die Kinder streiten. Greta runzelte die Stirn: Sie musste noch ein paar Erledigungen machen. Aber streitende Kinder ließ sie ungern allein.

Was für ein Glück, dass die Omi kam. Die Kinder liebten ihre Omi. „Omi, machst du mir gleich Pfannkuchen mit Speck?“, rief Lukas. „Die Omi soll aber erst mit mir mit den Puppen spielen!“, protestierte Lisa. Die Kinder fingen schon wieder an zu streiten. Die Omi lachte und schlug vor: „Wir machen lieber was zusammen. Ich möchte so gerne Mensch, ärgere dich nicht spielen. Weil ich mich heute so über das Wetter ärgere! Und dann backen wir Pfannkuchen. Und dann spielen wir mit den Puppen.“

Lukas baute schnell das Brettspiel auf. „Ich will die roten Männchen haben!“, rief er. „Die will ich aber auch!“, rief Lisa. „Wenn ihr euch weiter streitet, nehme ich die roten Männchen“, sagte die Omi.

Die Kinder hatten heute scheinbar Spaß am Streiten. Sie stritten auch darüber, wer anfangen durfte zu würfeln. Sie stritten, ob ein Wurf auch zählte, wenn der Würfel auf den Boden gefallen war. Und ob Lisa einen Zug, den sie schon gemacht hatte, noch mal zurücknehmen durfte. Und ob Lukas mit einer 6 ein Männchen von Lisa rausschmeißen durfte oder ob er damit ein neues Männchen aus dem Haus schicken musste.

„Wenn ihr so weiterstreitet, habe ich bald keine Lust mehr, mit euch zu spielen!“, sprach die Omi. „Das Spiel heißt doch Mensch, ärgere dich NICHT!“ Lukas antwortete prompt: „Nein, es heißt neuerdings Omi, ärgere dich nicht!“ Alle mussten lachen. Zusammen erfanden sie noch viele lustige Namen für das Spiel. Lisa rief: „Mensch, ich ärgere mich gar nicht! So heißt das jetzt!“Dann wurden Pfannkuchen gebacken. Mit Speck. Über die ärgerte sich sowieso niemand.

aus: Die Sonne im Herzen, Plaudergeschichten für ein ganzes Jahr, erschienen im SingLiesel-Verlag

ISBN 978-3-944360-66-9
Format: 13,2 x 20,8 cm
Inhalt 112 Seiten

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Kundenbewertungen für "Die Sonne im Herzen - Plaudergeschichten für ein ganzes Jahr"
11.09.2017

super schön

Eine super schöne Geschichte und toll geschrieben!

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Muttertag

Greta war sehr gerührt: Vor ihr stand ihre kleine Lisa und versuchte,
ein Gedicht aufzusagen: „Meine liebe Mutter du, ich will
dir Blumen schenken …“ Es klang recht heruntergeleiert. Greta
merkte, dass Lisa sich genierte. Schließlich saßen heute nicht nur
Papa und der Bruder mit am Frühstückstisch, sondern auch Omi
und Opa. „… was sie dir sagen will dazu, das kannst du dir schon
denken“, rief Lukas laut dazwischen. Er kannte das Gedicht. Vor
vier Jahren hatte er es auch auswendig gelernt. Inzwischen fand
er Gedichte-Aufsagen kindisch.
Die zweite Strophe ließ Lisa lieber aus. Von der dritten nuschelte
sie die ersten zwei Zeilen. „Denn Muttertage, das ist wahr, die sind
an allen Tagen …“ Greta blickte ihr Töchterchen trotzdem ganz
begeistert an.
Die letzten beiden Zeilen flüsterte Lisa ihrer Mama ins Ohr: „Ich
hab dich lieb das ganze Jahr, das möcht ich dir nur sagen.“ Dann
überreichte sie ihrer Mama ein Bild, das sie im Kindergarten
gemalt hatte.
„So fröhliche Blumen sind da drauf, danke!“, freute sich Greta.
Lisa hatte sich auf ihren Schoß gesetzt. „Weißt du, was, Lisa? Hilf
mir dabei, dass ich das Gedicht auch aufsagen kann – für die
Omi, weil die ja meine Mama ist.“ So sagten Greta und Lisa das
Muttertagsgedicht noch einmal zusammen auf. Und weil sie es
zusammen noch mehr herunterleierten als Lisa vorhin alleine,
klopfte Lukas mit einem Spielzeugschwert den Takt dazu auf
den Boden.
Alle mussten sehr lachen, und die Omi sagte: „So einen lustigen
Muttertagschor habe ich schon lange nicht mehr gehabt!“ „Ich
bin mir gar nicht sicher, ob wir dir früher immer zum Muttertag
gratuliert haben. Meine Brüder habe ich jedenfalls manchmal
daran erinnert“, wusste Greta noch.
„Ja“, fiel der Omi ein, „die beiden haben dann bei den Nachbarn
Flieder für mich geklaut! Darüber habe ich mich jedes Mal riesig
gefreut, obwohl ich mich bei den Nachbarn einige Tage später
entschuldigen musste für meine Rabauken!“ Dann fügte sie hinzu:
„Aber eigentlich freue ich mich heute noch über den Flieder von
damals.“
Zum Mittagessen sollten an diesem Tag weder Greta noch die Omi
kochen müssen. Karl lud die ganze Familie in ein schönes Gasthaus
ein. Die Erwachsenen lobten besonders die Spargelsuppe, allen
schmeckten die Schnitzel, und die Kinder verputzten Pommes
Frites. Als Nachtisch gab es Eis. An den Fenstern des Lokals hingen
Blumenkästen mit frisch gepflanzten Stiefmütterchen. „Haben die
heute auch Muttertag?“, fragte Lisa.

 

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